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Zoff ums Zocken: Gaming im Familienalltag – Chancen und Grenzen

Digitale Spiele üben eine starke Faszination aus – vor allem auf Kinder und Jugendliche. In unseren Web-Coachings „Stark mit Medien“ und „Medien im Ausnahmezustand“, haben wir das Thema bereits in einem breiteren Rahmen aufgegriffen, jetzt geht es in die Tiefe. Warum Gaming so reizvoll ist, können Eltern oft schwer nachvollziehen und häufig führt es im Familienalltag zu Konflikten. Aber: Es stecken auch viele Chancen darin und mit ein bisschen Wissen und Verständnis rund um die digitale Welt, können Eltern ihre Kinder in allen Altersstufen gut begleiten, wenn es um passende Spiele und sinnvolle Grenzen geht. Infos und Unterstützung gibt es dazu unter anderem im Netz, bei den bayerischen Erziehungsberatungsstellen und aktuell hier im Web-Coaching: Mit Michael Gurt vom JFF, Institut für Medienpädagogik, sprechen wir über die Faszination, die Risiken, die notwendigen Grenzen, aber auch die Chancen beim Gaming – und beantworten live Ihre ganz persönlichen Fragen zu dem Thema.

Gut zu wissen: Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich! Das gesamte Web-Coaching wird live von einem Gebärdensprachendolmetscher übersetzt.

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Live-Web-Coaching am 01.12.2022, 20:30 Uhr: Zoff ums Zocken

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Nach unserem Live-Web-Coaching finden Sie hier in Kürze das Video mit Untertiteln, Gebärdensprachdolmetscher und einer vorangestellten Audiodeskription.

Studiogast: über Michael Gurt

Michael Gurt ist Projektleiter und verantwortlicher Redakteur vom Elternratgeber FLIMMO am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Seit 2001 arbeitet er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Forschung. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Materialentwicklung, medienpädagogische Beratung und Wissenstransfer mit den inhaltlichen Schwerpunkten Bewegtbildinhalte und digitale Spiele.

Das JFF befasst sich mit Medien – dabei arbeiten Profis aus Theorie (Forschung) und Praxis (Projekte) eng zusammen und profitieren vom gegenseitigen Austausch. Das Institut entwickelt Projekte unmittelbar für Kinder und Jugendliche und richtet sich an alle, die sich für den Umgang mit Medien interessieren, z. B. Eltern, Großeltern, Fachkräfte oder Wissenschaft und Öffentlichkeit. Ein wichtiges Ziel: Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene fördern. 

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Gaming: Faszination für Kinder und Jugendliche

Dass digitale Spiele so einen starken Reiz auf Kinder und Jugendliche ausüben, hat viele Gründe. Zunächst einmal macht Gaming Spaß, kann von Alltagsbelastungen ablenken und ein unterhaltsamer Wettstreit sein. Darüber hinaus gibt es aber noch mehr, was gerade an der digitalen Welt faszinierend ist und über das reine Zocken hinausgeht: Kinder und Jugendliche erleben Selbstwirksamkeit, indem sie Heldin oder Held der eigenen Geschichte sind, diese gestalten und ihre Gaming-Fähigkeiten verbessern können – beispielsweise ihre Koordination oder ihre sozialen Kompetenzen. Sie haben die Möglichkeit, sich in verschiedenen Rollen auszuprobieren, in andere Welten einzutauchen, sich mit anderen zu messen und in Kontakt zu kommen.

Gaming: Herausforderungen und Regeln

Die große Faszination bringt aber auch viele Aspekte mit, die problematisch sein können: Darstellung von Gewalt oder Inhalte, die nicht altersgemäß sind, Kostenfallen und Glücksspielelemente, fragwürdige Frauenbilder und nicht zuletzt die Gefahr der Sucht, wenn Kinder und Jugendliche zu sehr in die digitale Welt abtauchen. Welche Spiele wann geeignet sind, warum es zu übermäßigem Spielen kommt und wie Eltern sinnvolle Grenzen setzen – das erklärt Michael Gurt im Web-Coaching.

Gaming: Chancen für Kinder und Jugendliche

Gleichzeitig bieten Games aber auch viele Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Sie können die Kreativität fördern, beispielsweise, wenn eigene Welten erschaffen werden. Sie können auf spielerische Art Wissen vermitteln und Fähigkeiten wie logisches Denken oder soziale Kompetenzen fördern. Außerdem können sie zur Inklusion beitragen, da es die digitale Welt möglich macht, dass körperliche und kognitive Beeinträchtigungen in den Hintergrund treten und sich Menschen mit und ohne Behinderung beispielsweise in E-Sport-Wettkämpfen messen. Dabei stellt sich die Frage: Wie können Eltern so eine sinnvolle Nutzung fördern und welche Spiele bieten sich dafür an? Diese Infos gibt es im aktuellen Web-Coaching.

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